Eine sportliche Motorrad-Tour mit Kollegen in das Wüstenland - Mittelsahara- Marokko

Mittelsahara bei Merzouga
Einfahrt zur Wüste
"Erschöpfungsrast" mitten in der Steinwüste

Kurze Übersicht unserer Reisedaten

Kurze Eckdaten zur Marokko-Sahara-Tour 2015
Tour-Dauer vom 10.06.- 25.06.2015
insgesamt 15 Tage

Gefahrene Gesamtkilometer unserer Reise 6500

 

Überwiegend kleine Staatsstraßen, vorwiegend Gebirgsstraßen (sehr kurvenreich und Streckenweise nicht asphaltiert, sehr sandig und staubig.

Anfahrt: Motorrad bis Genua

Überfahrt mit Fähre von Genua bis Tanger Med

Überlandfahrt von Tanger Med, über Chefchauen, Königsstadt Fes, Midelt, Errachidia, Erfoud zum Wüstenhotel Merzouga, dort 2 Tage Aufenthalt, in dieser Zeit Anfahrt bis Taouz, von dort in die Sand-Steine-Wüste im Off-Road-Bereich ca. 100 km gefahren (sehr anstrengend und hitzetreibend um die 40 Grad)

Rückfahrt:

Von Merzouga nach Alnif, Tinghir, dort Anfahrt in zwei berühmte Schluchten, Weiterfahrt nach Quarzazate, weiter nach Marakesch, Beni Mellal, Meknes nach Rabat, zurück nach Tanger – Med, übersetzen per Schiff nach

Algeciras Spanien, weiter in Richtung Madrid, durch mehrere Naturschutzgebiete (sehr viele enge Kurven in einer Bergregion) weiter zu den Pyrenäen Pamplona, Pau -Frankreich, Clermont-Ferrand, Besancone, Mühlhausen nach Nürnberg
gefahren Gesamt-Kilometer



ca. 6500 auf überwiegend kleinen Staatsstraßen, vorwiegend Gebirgsstraßen (überwiegend kurvenreich und streckenweise nicht asphaltiert, sehr sandig und staubig.Gesamt-Kilometer

Technische Hinweise zu den Videos

Aufgrund des umfangreichen Videomaterials -64 Giga- in HD, ist es teilweise nur möglich, die Video-Flash-Fenster auf 320-240 zu stellen, um nicht die Sequenz zu zerstören.

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1-Anfahrt Genua und Fähre

durch die Schweiz
am Fährhafen Genua vor Abfahrt
Passagiere in Genua
die Costa Concordia liegt im Hafen Genua
während der Überfahrt nach Tanger Med
kurz vor Ankunft Afrika in Sicht
Fährhafen Tanger Med
 

Teil 1

Reisebericht

zur

Marokko-Sahara-Ride-2015

10.06.2015-25.06.2015

Von

Alfons Vollath (Alf)

--Blue Knights Germany XIV –Mittelfranken—

 

 

Seit ca. 3 Jahren bereiten und planen drei Teilnehmer im Alter von 52 (Klaus), 56 (Otmar) und 64 (Alf) Jahren auf eine sportliche Motorrad-Tour durch Marokko mit Ziel Sahara vor. Für alle war eine intensive sportliche Betätigung und Ernährungs-Vorbereitung zwingend angesagt. Vor allem das spezielle Ausdauertraining im Hinblick auf das Motorradfahren (Stärkung der Handgelenke, stundenlanges Sitzen und abgewinkelte Füße) war dringend erforderlich. Waren doch aufgrund der ca. 7000 km langen Strecke und der täglichen ca. 600 km fahrenden Strecke in Bergregionen, äußerst schlechten und teilweise nicht asphaltierten Straßen und der unsagbaren Hitze von ca. 40 Grad eine wirkliche außergewöhnliche Herausforderung, die wir bereit waren diese einzugehen und das möglichst Beste daraus zu machen.

 

Unser Planungschef Otmar, hat die gesamte Reise äußerst genau mit GPS geplant. Dabei hatten wir vor, nur sogenannte Staatsstraßen zu befahren. Diese Staatsstraßen sind nicht vergleichbar mit unseren Straßen, da diese in Marokko nicht breit sind und oft von äußerster schlechter Qualität. Tiefe Löcher, ohne vorherige Warnung, Straßen durch Geröll im Gebirge oft weggeschwemmt. Dabei ist dann oft auf das unbefestigte kilometerlange Wegegeflecht auszuweichen, das uns dann später erheblich mit unserer Navigation durcheinander brachte. Das Ziel war auch, am Gebirgsrand des Atlas zu fahren.

 

Klaus war unser Kamera-Mann, der mit Fotos und der HD-Helm-Kamera unsere Tour begleiten soll. Außerdem war Klaus in der franz. Sprache sehr bewandert und sollte uns bezüglich Unterkunft und Essen zur Seite stehen.

 

Ich war zuständig für die mentale Situation. Dabei hatte ich immer ein Auge auf unser Gemüt. Sehr hilfreich waren meine arabischen Sprachkenntnisse, die sich später herausstellen sollte.

Das Primär-Ziel war, einmal mit dem Motorrad in der Sahara-Wüste zu fahren.

Der Termin der Reise stand für den 10.06. 2015 bis ca. 30.06.2015 fest. Wir haben uns entschlossen mit dem Motorrad von Nürnberg, durch die Schweiz (auf Landstraßen) bis nach Genua zu fahren. Die erste Übernachtung erfolgte direkt am Hafen in Sichtweite auf unsere Fähre, die uns nach Tanger-Med –Marokko- bringen solle.

Am 11.06.2015 checkten wir auf der Fähre Majestic ein und schipperten 48 Stunden auf dem Mittelmeer in Richtung Tanger Med. Unterwegs legte unsere Fähre in Barcelona noch an und es stiegen noch einige Passagiere zu.

 

Am 13.06.2015 legte unsere Fähre gegen 14.00 Uhr im Hafen von Tanger Med an. Nach den umfangreichen zollrechtlichen Formularitäten, passrechtlichen Prüfungen und dem Abschließen einer Motorradversicherung in Höhe von 70,- Euronen, konnten wir nun endlich unsere eigentliche Fahrt in Richtung Sahara beginnen. Das Wetter war wunderschön, Temperatur so ca. 30 Grad.

 

Unser erstes Ziel war Chefchaouen, die berühmte blaue Stadt. Auf dem Weg dorthin, konnten wir uns bereits an die schlechten, kurvenreichen Straßen gewöhnen. In Chefchaouen angekommen, suchten wir uns ein schönes Hotel mit Halbpension.

 

Am 14.06.15 Weiterfahrt zu der Königsstadt FES, dort Übernachtung in der Nähe des goldenen Tores, Besuch des „SUK“ und Stadtführung mit einem Taxi (sehr empfehlenswert), Besuch der ältesten Gerberei von Marokko. Laut Stadtführung werden biologische Ammoniake verwendet. Teilweise ohne Schutzkleidung. Die dort beschäftigen Menschen stammen immer aus den gleichen Familien ab, die seit Jahrhunderten dort arbeiten. Frauen und Männer geben ihr Wissen immer an die nächste Generation weiter.

 

 

 

 

2-Tanger Med bis Chefchaouen (die berühmte blaue Stadt)

 
 

Teil 2

Reisebericht

zur

Marokko-Sahara-Ride-2015

10.06.2015-25.06.2015

Von

 (Alf)

                                   --Blue Knights Germany XIV –Mittelfranken—

 

Am 15.06.15 fahren wir von FES weiter in Richtung Boulemane und fahren dabei auf der Staatsstraße P 5033. Wir überqueren das Massife de Tichoukt. Eine weite Landschaft übersät mit kleinen Gräsern und Sträucher, auf denen die Hirten ihre Ziegen und vereinzelt Schafe hüten. Vergleichbar ist es mit unseren Sennern auf den Almen. Dabei hausen die Hirten unter einfachsten „Verschläge“. Weiter geht die Fahrt nach Midelt, überqueren das „Mittel Atlas Gebirge“. Dabei fahren wir auf ca. 1900 m hoch. Äußerst karge Landschaft, mit vielen Polizeikontrollen mitten in der „Pampa“ und weit und breit keine Ortschaft bzw. ein Haus zu sehen. Weiter geht die Fahrt bis zu unserem Etappenziel Errachidia, wo wir übernachten.

 

Dort treffen wir in unserem Hotel den Reiseleiter Abdulla. Mit ihm und dessen Freund gehen wir abends essen. Im Freien, dabei hängt das Kalb (soll es sein) offen hinter dem Tresen und die Fliegen haben ihre wahre „Freude“. Abdulla erklärte uns, dass es nichts ausmacht, da es ja eh gegrillt wird.

Abdulla erklärte, das es in dieser Kleinstadt, dass beste Essen wäre. Wir zwei, Otmar und ich, mussten mussten unsere Hygienevorschrift in der „Hosentasche“ lassen. Bei dem anschließenden Essen, hatten wir bereits „Zweifel“. Klaus, ein erfahrener „Polizei-Afganistan-Veteran“ bestellte für sich ca. 500 gr. Fleisch und erachtete das gegrillte Ergebnis als sehr gut. Otmar und ich beschränkten uns auf „Pommes“.

 

Otmar hatte ab diesem Tag, für etwa 3 weitere Tage leichte Magen und Darm-Probleme. Da in dem streng gläubigen Marokko zu dieser Zeit „Ramadam“ herrschte, bekamen wir nirgends ein schönes Bierchen. Unser Abulla kannte sich in Errachidia aus und zusammen mit seinem Freund fuhren wir mit dem Auto ca. 15 km stadtauswärts in eine Nachtbar. Nur aufgrund der Freundschaft und weil wir „Deutsche“ waren, bekamen wir vom Clubbesitzer ein Bierchen genehmigt, so dass „Allah“ nicht al zu sehr erzürnt war. Wir verbrachten in internatinalen Sprachen –englisch, französisch, arabisch und laut mir, mit der seltenen Sprache: „Ham Ham“ einen schönen Abend.

 

Abulla besorgte uns sogleich in Merzouga ein Wüstenhotel –Ksar- unmittelbar an den Sanddünen. Wir beschlossen gleich, dass wir im Wüstenhotel zwei Tage dort verbringen werden. Der ausgehandelte Preis mit Halbpension war sehr gut.

Abdulla machte mit Otmar aus, dass er auf dessen Motorrad ab Rissani mitfahren und uns verschiedene Kasbas zeigen möchte, was wir dann unterwegs auch machten.

 

Ab Rissani noch ca. 40 km nach Merzouga zu unserem Wüstenhotel, kam wir den Sanddünen sehr nahe. Er herrschte ein unsagbarer scharfer Wind. Ca. 35 Grad, die Hitze war aber aufgrund des Windes erträglich. Auf der Asphaltdecke sahen wir, wie der Wind den Sand drüber blies. Teilweise bildeten sich schon kleine Sanddünen auf der Straße. Das Wüstenfeeling nahm zu. Vergessen waren jetzt alle Strapazen. Unser vorläufiges Ziel, das Erreichen der roten Sanddünen war erreicht. Vergessen war das „Rumoren des Magen-Darm-Kanals“, vergessen war Durst und der Sand im Mund. Wir fuhren mit offenen Helm und haben es einfach genossen, am Rande der Wüste zu sein.

Das Einchecken in das „Wüstenhotel“ Ksar verlief schnell und reibungslos wie immer. Klaus und Otmar sprangen in den „Pool“ mit herrlich trüben Wasser auf hellblauem Untergrund. Ich legte mich in den Liegestuhl und pennte. Hinter unserem Hotel ragten die Sanddünen bereits auf die Terrasse. Die Palmen war oft teilweise bis zur Hälfte mit Sand bedeckt. An Hand der Reifenspuren konnten wir erkennen, dass die Bewohner offensichtlich mit schwerem „Gerät“ versuchen, den Wüstensand an seinem „Vordringen“ zu hindern. Ca. 100 Meter entfernt weiter hinten, war eine „Kamelkarawane“ zu sehen. Die Bildeindrücke waren die gleichen, wie man es schon so oft im Fernsehen gesehen hat.

WLAN war für uns ganz groß geschrieben, hatten wir dadurch fast immer Kontakt nach Hause. Viele Bekannte begleiteten uns dadurch auf unserer Reise.

Bei Abendessen, es gab Tomatensalat marokkanisch, Hähnchen am Spies und Pommes, dazu Wasser oder Cola, besprachen wir den nächsten Tag.

Ziel war, vom Wüstenhotel, noch weiter Richtung Süden, in die Sahara mit dem Motorrad einzufahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Video Anfahrt Mittel - Atlas

Video Königstadt Fes

4-Mekner-Ifrange-Errachidia-Merzouga

Todessätte des 1. Königvaters
Die älteste Kasbah
Berberzelt
Hotel am Rande der Sahara dort 2 Tage Aufenthalt und Fahrten in die Wüste
 

Video Mergner - Mezougha

5-Merzouga Dünen - Das Ziel-Sahara erreicht

Unser Wüstenhotel am Rande der Sahara
unsere "Hochsicherheitsgarage" für unsere "Drahtesel"
Frühstückstisch auf dem Wüstensand
 
 
 

Teil 3

Das Ziel – Sahara -

Reisebericht

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Marokko-Sahara-Ride-2015

10.06.2015-25.06.2015

Von

 (Alf)

--Blue Knights Germany XIV –Mittelfranken—

 

 

Heute fahren wir nach Taouz, das Tor zur Sahara-Fahrt. Bis dorthin führt noch eine enge Asphaltstraße, die teilweise bereits mit Wüstensand übersät ist. Ein wahrlicher Vorgeschmack auf das Kommende. Doch am Ortsende von Taouz ist die Straße in südwestlicher Richtung gesperrt. Nach Aussage des dort anwesenden Wüstenscouts Achmed, befindet sich zur Zeit aufgrund der bedrohlichen Lage von der tiefen Sahara-Wüste aus, das marokkanische Militär dort vor Ort. Also konnten wir unsere ursprüngliche Fahrt in diese Region nicht durchführen. Achmed teilte aber mit, dass er nordwestlich eine Off-Road-Strecke kenne, die wir fahren können. Er hatte aber Bedenken wegen unserer schweren Maschinen. Er selbst fährt ein Moped mit Stollenreifen, was sich später als optimal herausstellte.

 

Nach kurzer Beratung waren wir fest entschlossen, trotz der Off-Road-Fahrrinnen, die teilweise mit Sand gefüllt sind und der extremen Hitze von nahe 40 Grad, die Einfahrt mit Achmed zu wagen. Ich selbst war aufgrund eines schweren Magen-Darm-Problems äußerst gehandicapt. Meine beiden Begleiter forderten aber äußerste Disziplin und absolutes Durchhaltevermögen von mir. Ich gab nach und wir fuhren los.

Die Fahrt war äußerst schwierig, da der Sand in den Spurrillen mein Motorrad nicht dorthin lenke, wo ich wollte. Erst nach kurzem Einfahrtstraining ging es besser, aber immer noch für mich besonders bedrohlich. So fuhren wir ca. 40 km wie auf „Eiern“.

 

Das war aber noch nicht alles, denn Achmed steuerte auf ein kleines Gebirge zu. Einen dortigen Passübergang sollten wir überqueren. Der Steig war nur zu erahnen. Ich fuhr als Letzter. Mit großer Mühe stiegen wir den Berg an. Ausweichmanöver durch Steine und Sand zollte an unseren Maschinen ihren „Tribut“. Auf der Passhöhe befanden sich nur mehr große Steine, dort mussten wir hindurch, was wir nach einigem hin und her auch schafften. Nach ca. 500 Meter kam der erste Halt unter Bäumen. Eine Berberfamilie trank mit uns in „Gastfreundschaft“ den obligatorischen Tee.

 

 

 

Kurzer Halt in der Wüste

 

6- Rückfahrt von der Sahara nach Quarzazate - Marrakesh

Die berühmten Schluchten von Dades
Kinder in den Bergen bei Dades freuen sich über ein paar Früchteriegel
kurvenreiche Strecke in den Gebirgsausläufen des "Mittel Atlas Gebirges"
 
 

Teil 4

-Rückfahrt-

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Marokko-Sahara-Ride-2015

10.06.2015-25.06.2015

Von

 (Alf)

--Blue Knights Germany XIV –Mittelfranken—

 

 

Nach zwei Tagen Aufenthalt am Rande der Sahara –Merzouga, Wüstenfahrt und Sanddünen besteigen mit Kamelen- geht die Reise wieder zurück in Richtung Heimat.

Wir fahren von Merzouga auf Staatsstraßen Nr 12 und R 113, in Richtung Quarzazate. Dabei nehmen wir eine kurvenreiche Abkürzung in den Atlas-Gebirgen-Ausläufe in Richtung Thingir. Dort besuchen wir die berühmten Schluchten von Taoudaate, jeweils Anfahrt ca. 20 Kilometer. Eine Weiterfahrt ist nicht möglich –Rückfahrt-

 

Anschließend geht es weiter nach Quarzazate mit Übernachtung.

 

Am nächsten Tag fahren wir eine der schönsten kurvenreichsten Strecken von Quarzazate nach Marrakesch. Es handelt sich dabei um die Staatsstraße N 9. Leider wurde dort gebaut und wir mussten teilweise auch auf unbefestigten Wegen fahren. Größtenteils konnten wir aber die kurvenreiche Strecke genießen.

 

 

7 - Marrakesh nach Rabat

 
 

Teil 5

-Rückfahrt-

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10.06.2015-25.06.2015

Von

 (Alf)

--Blue Knights Germany XIV –Mittelfranken—

 

Ankunft in Marrakesh.

 

Marrakesch wie wir es sehen, möglichst hinter den Gebäuden, möglichst abseits vom „Rummel“.  Hotel ok. Da Ramadan ist das Essen wieder sehr fraglich im Aussehen und Umfang. Alles äußerst gewöhnungsbedürftig. Spät gehen wir schlafen. Morgen ist eine lange Strecke am Atlasgebirgskamm zu bewältigen.

Strecke nach Rabat.

 

8- Rabat nach Tanger-Med Überfahrt Gibraltar nach Algeciras Spanien

 
 
 

Teil 6

-Rückfahrt-

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10.06.2015-25.06.2015

Von

 (Alf)

--Blue Knights Germany XIV –Mittelfranken—

 

Von Rabat nach Gibraltar bzw. Hafen Tanger – Med.

 

Ankunft in Tanger – Med, Einschiffung und Durchfahrt der Meerenge Gibraltar nach Algeciras-Spanien.

 

Abschied von Afrika –wir waren alle traurig gestimmt, trotz der Strapazen und Entbehrungen (kein gutes Essen, kein Bier usw.)

Ankunft im Hostel in Spanien, gutes Essen und reichlich Bier. Jetzt sind wir wieder da.

 

 

Teil 7

-Rückfahrt-Ankunft in Nürnberg

 Reisebericht

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Marokko-Sahara-Ride-2015

10.06.2015-25.06.2015

Von

 (Alf)

--Blue Knights Germany XIV –Mittelfranken—

 

Durch Spanien hat unser Otmar schöne kleine Berg- und Staatsstraßen ausgesucht. Die Hitze liegt in Spanien ebenfalls bei etwa 35 Grad. Das macht uns nur noch härter, ist doch das Zuhause schon in Sicht. Gefahren müssen noch ca. 3500 km werden. Wir versuchen täglich ein großes Pensum zu schaffen.

Wir schaffen Pamplona und überqueren die französische Grenze unbemerkt. Nach ca. 50 km ist in einem sehr schönen Hotel erstmal Schluss. Es folgt ein gutes Abendessen und ein guter Tropfen Wein, bzw. haben wir einen Biertrinker (Klaus) dabei. Er genießt einen „Batzen Fleisch“ in vollen Zügen. Wir begnügen uns mit einem wunderschönen „Menue“.

 

Ein kleiner Abendspaziergang schließt anschließend den Tag ab.

 

Am nächsten Morgen beginnt die Weiterfahrt der Rückreise bis Besancone. Dort übernachten wir im IBIS-Hotel, essen abends Fleisch und trinken Bier. Ein Genuss nach 10 Tagen Marokko.

Tags darauf fahren wir auf die Autobahn bis nach Nürnberg. Ende der Marokko-Sahara-Tour 2015.

 

Fazit:

Die Tour war eine Herausforderung an die Maschinen und besonders an uns. Trotz Diarrhoe-Symptome leichter bei Otmar als bei mir, schafften wir die 6500 km in insgesamt 15 Tagen. Geplant waren 20 Tage. Sportlich, psychisch, sowie  körperlich war die Tour eine „Höchstleistung“. Der Zusammenhalt unter uns dreien war sehr schön.

Insgesamt konnten wir mit mehreren GPS-Geräten, Handy und besonderer Karte die Navigation in Marokko (auch dann in Spanien und Frankreich) gut

durchführen. Ständig war unser Klaus mit GPS und Internet während der Fahrt verbunden.

Klaus drehte auch mit seiner HD-Helm-Kamera Videos auf der gesamten Tour. Otmar fotografierte unterwegs und während der Fahrt.

 

Sollte jemand Interesse an dieser Tour haben, dem kann ich Material in verschiedener Form zukommen lassen.

 

Ride with Pride

 

Otmar, Klaus und Alf

 

 

 

 

Wüsten Drehorte für verschiedene Filme

Dades-Schlucht

Film-Stadt-Atlas-Gebirge